Ausgangssituation
An einem deutschen Produktionsstandort sollten ein Tanklager und eine Gas-Notversorgung an die bestehende Prozessleittechnik angebunden beziehungsweise angepasst werden. Dafür waren Änderungen an der Steuerungslogik, der Ein-/Ausgangsbelegung und den Bedienbildern erforderlich. Die Arbeiten mussten mit den vorhandenen Systemen und den beteiligten Schnittstellen abgestimmt werden.
Aufgabenstellung
GESAT Engineering sollte die notwendigen Anpassungen vorbereiten und die Inbetriebnahme begleiten. Der vorgesehene Umfang umfasste unter anderem das Anlegen und Prüfen von Automatisierungsobjekten, die Bearbeitung der Logik und der E/A-Belegung sowie Anpassungen und Ergänzungen an Grafik-, Gruppen- und Trendbildern. Für die Notversorgung waren zusätzlich die Einbindung eines Profibus-Teilnehmers, Arbeiten an einem örtlichen Panel und die Organisation des Datenaustauschs vorgesehen. Eine Funktionsabnahme sollte remote stattfinden können; außerdem war für das Panel die Aktualisierung einer bestehenden Funktionsbeschreibung eingeplant.
Lösung
GESAT Engineering plante die Umsetzung in enger Abstimmung mit dem Kunden und den beteiligten Systempartnern. Die Engineering-Arbeiten sollten – sofern der kundenseitige Remote-Zugang verfügbar war – direkt am Zielsystem erfolgen. Für die beiden Teilbereiche waren jeweils vorbereitende Projektierungsarbeiten, eine mögliche Funktionsabnahme und eine Inbetriebnahme vorgesehen. Falls sich die Remote-Inbetriebnahme als nicht zweckmäßig erwies, sollte die Inbetriebnahme vor Ort erfolgen.
Ergebnis
Die vereinbarten Anpassungen an der Automatisierung von Tanklager und Versorgungssystem wurden in die bestehende Leitsystemumgebung integriert. Auch die zugehörigen Steuerungs- und Bedienfunktionen sowie die vorgesehenen Schnittstellen und Dokumentationsarbeiten wurden umgesetzt. Damit erhielt der Kunde eine abgestimmte Erweiterung seiner bestehenden Anlage.
